Heute möchten wir einen persönlichen Einblick in unser Team geben. Unsere neue Kollegin Hanna erzählt, wie sie als Quereinsteigerin aus einer ganz anderen Branche bei uns gelandet ist.
„Früher war Büro keine Berufsoption für mich“
Schon immer war klar, dass ich mal einen Beruf mit Menschen lernen würde. Gesagt, getan. Nach fünf Jahren als Ergotherapeutin wurde aber der Wunsch, noch etwas anderes auszuprobieren, immer stärker. Ich liebe strukturierte Abläufe und die Organisation dahinter. So fiel mir auch die Terminvereinbarung und Patientenkoordinierung in der Ergotherapie nie schwer. Zudem habe ich einen starken inneren Antrieb, immer wieder Neues zu lernen und über mich hinauszuwachsen.
Um den Schritt aus dem Gesundheitswesen in die Speditionsbranche zu wagen, fehlte mir nur noch die letzte Portion Mut. Aber als ich im Tanztraining meiner Trainerkollegin Carina und ihrer Schwester Jenny von meinen Überlegungen erzählte, meine berufliche Laufbahn bei ihnen fortzusetzen, stieß ich sofort auf Unterstützung und Begeisterung. Auch die letzten meiner Zweifel konnten mir genommen werden, als es hieß: „Auch ohne fachliche Vorkenntnisse bekommst du eine Chance, wenn du motiviert bist und dir die Dinge aneignen möchtest.“
Nach den Probearbeitstagen, die für mich nochmal sehr bedeutend waren, da ich das ganze Team und den Tagesablauf kennenlernen konnte, stand die Entscheidung fest: „Tschüss Ergotherapie – Willkommen im Gleich Büro.“
Aller Anfang ist…
Von Anfang an fühlte ich mich sofort wohl und wurde herzlichst aufgenommen. Ganz zu schweigen von den ganzen Benefits, die ich aus dem Gesundheitswesen nicht kannte.
Aber natürlich lief auch nicht alles glatt. Ohne eine kaufmännische Ausbildung musste ich von null anfangen. Vom Erstellen einer Excel-Tabelle über das Kalkulieren eines Angebots oder des Auftragsmanagements – alles war Neuland für mich. Auch das Arbeiten mit drei Bildschirmen war vollkommen ungewohnt. Aber wenn ich mir in einer Sache sicher war, dann, dass ich mein Bestes geben möchte, um hier Schritt für Schritt mehr Fuß zu fassen.
Mein Alltag: Damals vs. Heute
Früher setzte ich mich müde in mein Auto und fuhr gestresst zur Arbeit, um vor dem ersten Patienten zumindest ein klein wenig Zeit zu haben, mich auf die anstehenden Behandlungen vorzubereiten. Schon auf der Hinfahrt überlegte ich, was ich mit welchem Patienten machen konnte und wie durchgetaktet ich sein werde. Der Arbeitsalltag bestand dann meist aus einer Mischung von Hausbesuchen und Terminen in der Praxis. Wenn ich nach Feierabend zuhause ankam, brauchte ich erstmal etwa eine Stunde Ruhe, bevor ich für meine Freizeitaktivitäten bereit war.
Jetzt sieht das ganz anders aus. Den Weg zur Arbeit bestreite ich mit dem Fahrrad. Hier kann ich erst einmal ordentlich frische Luft tanken und richtig wach werden. Im Büro angekommen wird erst einmal der Kühlschrank mit meinen Lunchpaketen gefüllt, Wasser für den Tag bereitgestellt und die Bildschirme hochgefahren. Langsam verschaffe ich mir einen Überblick über den Tag, bis nach und nach die anderen Kollegen eintrudeln.
Mit einer Tasse Kaffee in der Hand wird sich kurz über das Wochenende und dann über die anstehenden Transporte ausgetauscht. Wenn es Probleme gibt, werden diese gemeinsam angegangen und nach einer Lösung gesucht. Hier arbeitet keiner für sich, sondern jeder im Team. Für das Mittagessen steht eine voll ausgestattete Küche zur Verfügung. Zuhause brauche ich keine Pause mehr, um mich von der Arbeit zu erholen.
Anstatt mit sensorischer Integrationstherapie, Sturzprävention und Hirnleistungstraining beschäftige ich mich jetzt mit Achslasten, Genehmigungen und Begleitaufträgen – und das Beste ist: ich liebe es. Auch wenn es eine ganz andere Branche ist und sich mein Arbeitsalltag ordentlich verändert hat, würde ich es jederzeit wieder ganz genauso machen.
Lust auf deinen eigenen Quereinstieg?
Motivation und Lernbereitschaft zählen bei uns mehr als ein perfekt passender Lebenslauf – genau das hat Hanna erlebt. Wer Lust auf Logistik hat, ist bei Team Blau willkommen.
Schau dir an, welche Stellen aktuell offen sind, zum Beispiel als Disponent (m/w/d). Wir freuen uns auf dich.
